Zwei Lösungsgruppen
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Insgesamt bietet die RFID SI AG zwei unterschiedliche Ausprägungen von RFID-Lösungen an.
Die Unterschiede liegen dabei in den jeweils erzielbaren Rationalisierungseffekten.
Die Lösungsvarianten in der Gruppe Slap & Ship sind
ausschließlich an den RFID-Anforderungen von METRO und REWE an ihre Lieferanten orientiert. Mit dieser
Lösungsgruppe erfüllt der Lieferant die konforme RFID-Kennzeichnung gegenüber den Handelskonzernen. Eigene
Rationalisierungspotentiale beim Anwender werden mit den Lösungen in dieser Gruppe jedoch nicht erzielt.
In der Gruppe Rationalisierungslösungen sind
diejenigen Arbeitsplatzlösungen versammelt, die dem Unternehmen eine innerbetriebliche Rationalisierung durch den Einsatz
von RFID ermöglichen. Hierzu werden alle entstehenden Paletten und/oder Kartons (Cases) mit RFID gekennzeichnet.
Die Rationalisierungseffekte in den Unternehmensprozessen ergeben sich dann aus der konsequenten Anwendung von RFID in
Kombination mit den bereits vorhandenen Prozesstechnologien wie Barcode, Wiegen, Steuern, PDA, Drucken, EDI, Pick by Voice etc.
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Nach den Anforderungen von METRO und REWE einerseits und den Wünschen des Produzenten nach Rationalisierung
der eigenen Prozesse mit Hilfe der RFID-Technologie andererseits haben wir in der RFID SI AG zwei Gruppen von
Lösungsvarianten erarbeitet, die wahlweise zur Anwendung zur Verfügung stehen.
Alle Lösungen sind aufwärtskompatibel, individuell erweiterbar und in die bestehende IT-Landschaft des Unternehmens integrierbar.

Gruppe Slap & Ship
Die RFID SI AG bietet für Slap & Ship standardseitig zwei Lösungen an. Funktionell entsprechen beide Lösungen
den Anforderungen des METRO-Starter Kit A.
Erstens die Offline-Lösung Slap & Ship QS, die zusätzlich auf der
Basis des für jede Palette vorhandenen EAN 128 Transportetiketts ein RFID-Etikett (RFID Tag) erzeugt. Dieses Etikett wird
im Versand auf die Palette aufgebracht. Gleichzeitig erfolgt integriert eine Leseprüfung der erzeugten RFID Tags nach physikalischer Funktion und nach logischer
Richtigkeit. Dadurch werden mögliche RFID-Lese- und damit Wareneingangsfehler beim Handelspartner praktisch eliminiert.
Zweitens die Online-Lösung Slap & Ship QS der METRO- und REWE-Paletten
mit verschiedenen Möglichkeiten der ERP- oder Warenwirtschaftsintegration. Hierbei erfolgt eine Rückbestätigung der erzeugten
RFID-Kennzeichnungen in das ERP- oder Warenwirtschaftssystem zur integrierten Archivierung und als reale Basis der
erzeugten EDI-DESADV-Nachrichten. Selbstverständlich ist auch die RFID-Leseprüfung online integriert.
Gruppe Rationalisierungslösungen
Im Gegensatz zu den Slap & Ship-Lösungen werden bei den Rationalisierungslösungen
alle produzierten Paletten oder alle Paletten und Kartons mit RFID gekennzeichnet. Rationalisierungspotentiale
sind dabei – je nach spezifischer Ausprägung der individuellen Unternehmensprozesse – mindestens in folgenden
Bereichen möglich:
• Im Bereich Versand durch automatische bzw.
teilautomatische Erstellung
der Versandunterlagen, wie etwa die Fahrtladeliste, Lieferschein u.ä.
• Im Bereich Kommissionierung durch Online-Erkennung
der Paletten mit
Hilfe der RFID-Kennzeichnung in Verbindung mit Barcode-Scannern.
• Im Bereich der Lagerprozesse durch Online-Erkennung der
Lagerzu- und Abbuchungen als Voraussetzung zur Permanentinventur.
• Im Bereich der Produktion durch Online-Erkennung der
Fertigprodukte auf Palettenebene und damit der Verbesserung des Produktionscontrollings.
Mit der vollständigen RFID-Kennzeichnung von Karton und Palette sind die
weitreichensten Rationalisierungspotentiale erschließbar. Insbesondere beim
Produktionscontrolling, bei der Permanentinventur der
Lagerprozesse und bei der Kommissionierung von Mischpaletten können sehr
wirksame rationelle Prozessabläufe geschaffen werden.
Besondere Berücksichtigung findet die Variante der Verpackung nicht egalisierter Ware, die integriert im
Produktionsprozess zu wiegen ist. Auch dafür existiert eine spezielle Lösungsvariante mit speziellem Arbeitsplatz. Ebenso wie
für die Lösungsvarianten, die auf Basis wiederverwendbarer Behälter (beispielsweise E2-Kisten) mit
festen RFID-Kennzeichnungen (GRAI) arbeiten.
Spezielle Lösungsvarianten dieser Gruppe ermöglichen die gezielte Steuerung von Produktions- und Lagerhilfsmitteln,
zum Beispiel zum automatischen Überwachen von technologischen Verweilzeiten oder zur Chargenüberwachung.
Selbstverständlich werden auch hier die Anforderungen von METRO und REWE miterfüllt. Hier ist anzumerken,
dass die RFID-Kennzeichnung von Kartons zukünftig als Forderung von METRO und REWE zur Umsetzung anstehen wird.
Die angebotenen Lösungen entsprechen funktionell den METRO-Starter Kits A und B.
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